Der gebürtige Waadtländer pendelt von 1880 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zwischen Paris, wo er seine Ausbildung vollendet und wo er mit grossem Erfolg Porträt- und Salonmalerei betreibt, und dem Walliser Dorf Savièse ob Sion hin und her. Auch seine Kunst pendelt ständig zwischen individualisierendem Realismus und typisierendem Symbolismus. Ab der Jahrhundertwende übernimmt er immer mehr Elemente aus dem Jugendstil: Seine Palette hellt sich auf, die Ornamentik in Kleidern, Haartracht und Hintergrundgestaltung wird dominanter. In diesem unverwechselbaren, von der Linie und den hellen Aquarell- oder Tempera-Farben geprägten „graphischen Stil“ gestaltet Biéler die Bauern und Bäuerinnen von Savièse und ihre Lebenswelt.

mehr Informationen unter: www.ernest-bieler.ch