Im Gymnasium in Bern schliesst Louis Moilliet Freundschaft mit Paul Klee. Die beiden musizieren oft gemeinsam. Nach der Matura besucht er die Künstlerkolonie Worpswede in Norddeutschland und wird danach Schüler von Adolf Hölzel in Stuttgart. Zuhause in Bern lernt er August Macke kennen. Die beiden werden enge Freunde. Macke vermittelt ihm die orphistische Farbauffassung von Robert Delaunay: „Licht ist Farbe, Farbe ist Licht.“. Moilliet organisiert im Frühling 1914 die berühmte Tunisreise, die für die drei Freunde Klee, Macke und Moilliet zu einem entscheidenden künstlerischen Erlebnis wird. Moilliets Frau stirbt bei der Geburt des ersten Kindes. Er beginnt danach ein unstetes Wanderleben, wechselt ständig seinen Wohnsitz und bereist immer wieder Nordafrika und Spanien. Ab 1923 entstehen nur noch Aquarelle, und in der letzten Schaffenszeit geht er in der „Immaterialität“ der Farbe noch einen Schritt weiter und wendet sich der Glasmalerei zu.

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